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Geschichte des Schlosses

Die frühesten historischen Aufzeichnungsquellen besagen: "Hasso von Wedel, erster Besitzer von Tuczno übernahm im 13. Jahrhundert das Ziegelhaus des polnischen Fürsten Großpolens” - die Geschichte des Schlosses beginnt in den Zeiten. Das erste, gotische, aus Ziegelsteinen gebaute Haus wurde nach quadratischem Grundriss mit einem quadratischen Schlosshof, umgeben von einer dicken Ziegelmauer und einem östlichen Flügel für die Bewohner errichtet. Erbaut auf dem Gipfel eines steilen Hügels, umgeben von zwei Seen und Sümpfen auf drei Seiten, war das Schloss eine gutgeschützte Festung, welche über der Kleinstadt Tuczno dominierte, und erst spätere Umbauten dem Schloss einen Charakter eines Wohnsitzes gaben. Die weitere Geschichte war für das Schloss nicht mehr so gütig. Zwei Mal wurde aus dem Schloss eine Ruine. Das erste Mal in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als ohne festen Besitzer der Hausherr des Schlosses sich ständig wechselte. Und danach, während des zweiten Weltkriegs, als es zum Festungsglied des Pommernwalls wurde. 1976 wurde es wunderschön restauriert und wird seitdem vondem Stowarzyszenie Architektów Polskich, dem wichtigsten Berufsverband der polnischen Architekten, bewacht.

Während eines Spazierganges über die von früheren Besitzern und ihren Gästen betretenen Wege, hört man außer Vogelgezwitscher und Blätterrauschen der Jahrhunderte alten Bäume... das knirschen des Spinnrads. Und wenn man aus dem kleinen Fester des höchsten Turms schaut, sieht man ein blinkendes, geheimnisvolles Licht. Das ist die weiße Dame, die von ihrer großen, unglücklichen Liebe erzählt. Der Legende nach, vor langer Zeit, nahm einer der früheren Besitzer des Schlosses Tuczno eine entzückende Schönheit zur Ehefrau. Der junge Ehemann verreiste häufig und in dieser Zeit begann die junge, hübsche Ehefrau eine Romanze mit einem jungen Falkner. Sie trafen sich in einem der im östlichen Turm liegenden Gemächer, wo die Frau als Überraschung einen Webstuhl und ein Spinnrad aufstellen ließ. Ein Mal, nachdem der Herr zu seinem Schloss zurückgekehrt war, wurde für ihn eine Jagd auf Wasservögel angesetzt. Und da wurde der Falkner angeblich zufällig tödlich getroffen. Die Verzweiflung der jungen Frau kannte keine Grenzen. Sie schloss sich in eines der Gemächer im Turm ein und ließ niemanden zu sich. Einige Zeit später wurde sie tot aufgefunden. Angeblich hatte sie sich selbst zum Tode vergiftet. Seit dem kann man, hinter den verschlossenen Türen der Gemächer im Turm, manchmal das knirschen des Spinnrads hören, und durch das Fenster, ein blinkendes Lichtlein sehen. In der Nacht jedoch kann man auf den Gängen des Schlosses auf zwei Erscheinungen treffen: eine junge Frau in weiß und einen Knappen angezogen in grüner Jägeruniform mit einem Falken...

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